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Allgemein:
Im April 1933 zerschlagen die Nationalsozialisten die "weltlichen Schulen". Ein Großteil der Schüler/innen und Lehrer/innen müssen die Schule verlassen. Es entstehen wieder zwei nach Geschlechtern getrennte Schulen.
Aus ehemaligen Rütli-Schülern, von der Gestapo deshalb "Rütli-Gruppe" genannt, geht eine Widerstandsgruppe um Hanno Günther, Bernhard Sikorski, Elisabeth Pungs und Emmerich Schaper hervor. Sie veröffentlicht Schriften gegen das nationalsozialistische Regime, u. a. die Flugblattserie "Das freie Wort". Die Festnahme durch die Geheime Staatspolizei erfolgt am 28. Juli 1941. Mit Hanno Günther werden sechs seiner Weggefährten - alle zwischen 17 und 20 Jahre alt - am 9. Oktober 1942 wegen Hochverrats zum Tode verurteilt im Dezember des gleichen Jahres in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Emmerich Schaper stirbt vor der Hinrichtung an den Haftfolgen. Eine Gedenktafel an der Schule erinnert an die Gruppe.
Seit 1943 findet kaum noch Unterricht statt, die meisten Schüler befinden sich in der "erweiterten Kinderlandverschickung". Das Gebäude dient als Lazarett.
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